Material
Das Staubrückhaltevermögen: Der aufgesaugte Staub muss im Filter verbleiben und darf nicht mit dem Luftstrom wieder nach außen gelangen. Und hier sind nicht nur nachgeschaltete Fein- oder Microfilter gefragt, den Löwenanteil der Filterleistung hat erst einmal der Staubsaugerbeutel selbst zu erledigen. Gleichzeitig darf das Filtersystem im Staubsauger die Saugluft aber auch nicht zu stark bremsen. Denn der Luftstrom ist für die Kühlung des Motors wichtig. So muss die Papierqualität des Beutels exakt auf die Motorleistung und die Luftführung des jeweiligen Gerätes abgestimmt werden. Ein moderner Staubsauger-Beutel setzt sich in der Regel aus zwei bis drei ineinanderliegenden Beuteln zusammen. Die Lagen bestehen aus unterschiedlichen Materialien: Ein "Inlett" aus Vlies hält den groben Staub zurück, die äußere feste Beutelschicht ist für den Feinstaub zuständig. Handelsübliche doppellagige Papier-Beutel können Partikel mit einem Durchmesser von 0,003 mm zu 99 Prozent abscheiden! Dazu gehören Pilzsporen, Pollen und Tierhaare. Teilweise werden 3-Lagige Filterbeutel eingesetzt wie z.B MicroPor-Filter von Swirl. Diese bestehen aus einer Tiefenfilterschicht die mittelfeine bis microfeine Partikel festhält und vor Verstopfung schützt. Die zweite Lage hält microfeine Staubpartikel sicher zurück und die dritte Lage stabilisiert den Beutel. Der beste Beutel mit dem feinsten Filter nützt allerdings nichts, wenn er nicht im richtigen Staubsauger sitzt. Anders ausgedrückt: Voraussetzung für die volle Leistung eines Staubsauger-Beutels ist die Passgenauigkeit.- Hersteller
- Wichtig ist, nur solche Beutel zu verwenden, die exakt den Qualitätsanforderungen der Originalanbieter entsprechen. Die von uns angebotenen FilterClean, Swirl, Europlus, Cleanbag und Originalstaubsaugerbeutel bieten diese Qualität und verweisen auf entsprechende Zertifikate.
Filterarten
Bei
Staubsaugern unterscheidet man 3 Filtertypen. Der Staubsaugerbeutel, oder
Filterbeutel, oder Papierfilter, oder auch mal Filtercontainer aus bis zu
3 Lagen und teilweise mit Spezialfiltervlies bei Micofit und Micropor.
Die meisten Filter sind außerdem antimicrobiell Behandelt und verhindern
Schimmel und Bakterien. Die Motorfilter die das eindringen von Staub in
den Motorraum verhindern und so den Motor schützen und unangenehme
Gerüche verhindern. Die Hepa-Filter oder Abblasfilter oder Abluftfilter
die die Abluft bis zu fast 100% reinigen. Eigentlich sind gute Staubsauger
richtige Luftreiniger vielleicht ein bisschen Laut und nicht sehr ansehnlich
an der Wand aber Efficent. ;-)))
Beutelgröße
Alle Luft, die der Staubsauger ansaugt, muss auch durch den
Staubbeutel. Sie gibt dort den eingesaugten Staub ab und geht dann
über die Ausblasöffnung ins Freie.
Je größer die Oberfläche des Staubbeutels ist, desto mehr Luft
kann durchströmen.
Das ist wie bei der Lunge. Auch dort ist die Oberfläche
(Diffusionsfläche) vergrößert, um den Gasaustausch zu verbessern.
Dies wird durch die "Konstruktion" der Lungenbläschen gewährleistet.
Nimmt man die Oberfläche aller Lungenbläschen zusammen, ist die
Oberfläche der Lunge so groß wie ein Fußballfeld. Beim
Staubsauger darf die Oberfläche aber nicht zu groß werden, sonst
wird der Staubbeutel hinderlich.
Die kleinen Staubpartikel verstopfen mit der Zeit die Filterwand. Je
größer diese ist, desto länger dauert es bis die Oberfläche
abgedichtet ist, und desto länger dauert es, bis der Staubsauger
aufhört richtig zu "ziehen".(Quelle: Bosch
Hausgeräte.)
Staubsaugerbeutel alle vier bis sechs Wochen auswechseln ...
Organisches Material, z. B. Brotkrümel oder Pflanzenreste, zersetzen sich langsam im Staubsaugerbeutel und können dabei gesundheitsschädigende Gase bilden. Vor allem wenn der Inhalt nicht ganz trocken ist, sollte der Staubsaugerbeutel nicht lange im Gerät bleiben.
Staubsaugerbeutel kompostierbar ...
Staubsaugerbeutel mit Inhalt oder die neuen Micofaserstaubsaugerbeutel sind nicht kompostierbar.
Probenahme von Hausstaub oder Haus-Milben ...
Die Untersuchung von Hausstaub eignet sich für die Überprüfung einer Innenraum-Belastung insbesondere durch schwerflüchtige Verbindungen wie PCP, Lindan, Permethrin, PCBs, PAK, Phthalate u.a., aber auch Schimmelpilze oder Allergene. Der Staub wird dabei meist von der Bodenfläche aufgenommen.
- Saugen Sie ihre Wohnung zunächst gründlich,
um alten Staub zu entfernen.
- Bewohnen Sie Ihre Wohnung für 7 Tage wie gewohnt, ohne Staub zu saugen. Bei
hohem Schmutzaufkommen ist Kehren möglich.
- Nach 7 Tagen legen Sie einen neuen Beutel in Ihren Staubsauger ein und saugen
nur auf den frei begehbaren Bodenflächen. Dabei sollte kein älterer Staub
aufgenommen werden, insbesondere nicht von Schränken, Balken oder unter Möbeln.
- Die Probenahme kann entweder über den gesamten Wohnbereich oder auch getrennt
für einzelne Räume erfolgen, abhängig von der Fragestellung.
- Den Staubsaugerbeutel mit einem Klebestreifen verschließen und in
Aluminiumfolie gewickelt einsenden.
- Achten Sie bitte auf die Versandmodalitäten.
Besonderer
Hinweis bei einer Untersuchung auf Hausstaub-Milben
Zur Beprobung verdächtiger Einrichtungsgegenstände wie z.B. Matratzen,
Bettdecken, Polstermöbel oder Kissen legen Sie bitte einen neuen Beutel in
Ihren Staubsauger und saugen Sie das Objekt für etwa 2 Min. gründlich ab.

Hausstaubmilbe
Weitere Infos hier: http://www.arguk.de
oder hier http://schimmel-schimmelpilze.de/milbentest.html
Warum sind Staubsaugerbeutel so teuer? ...
Laut Aussage des Produktionsleiters von "swirl" entsteht ein Staubsaugerbeutel in einem komplexen Produktionsprozess aus hochwertigem Material. Daher sei der Preis im Verhältnis zur Qualität des Produkts angemesssen. (Zitat aus "Ein Fall für Hedda" 3sat. In ihrem ersten Fall besucht Hedda den Staubsaugerbeutel-Hersteller "swirl" im Teutoburger Wald)
Was ist drin im Staubsaugerbeutel? ...
Rund 5 mg Staub pro Quadratmeter fallen täglich in einem gewöhnlichen Haushalt an. Natürlich hängen Menge und Zusammensetzung des Staubes sehr stark von den Lebensgewohnheiten der Bewohner, der Lage des Hauses und der Bausubstanz ab. Die Liste der Zutaten zum Staub-Cocktail ist fast beliebig lang.
Zunächst hinterlässt der Mensch selbst seine Spuren im Staub. Er verliert jeden Tag etwa 100 Haare und 1,5 Gramm Hautschuppen. Die wiederum dienen den Milben als Nahrung, deren Kot die Hausstaub-Allergie auslöst. Die Kleidung des Menschen besteht aus Woll-, Baumwoll- oder Kunststoff-Fasern, von denen bei jedem An- und Ausziehen, ja sogar bei jeder Bewegung winzige Teilchen abgescheuert werden. Auch von Teppichen und Textilien, Plastikgegenständen und Büchern werden kleine Teilchen abgescheuert.
Von den Lebensmitteln, die der Mensch verspeist, fallen immer wieder Krümel zu Boden, die ihrerseits wieder einen Nährboden für Schimmelpilze bilden. Außerdem tragen wir an den Schuhen Straßenschmutz (Brems- und Reifenabrieb von Autos, Erdpartikel und Sand) in die Wohnung. Zigaretten hinterlassen Aschpartikel, Nikotin und polyzyklische Kohlenwasserstoffe.
Auch unsere Mitbewohner wie Haustiere, Insekten, Spinnen und Zimmerpflanzen hinterlassen ihre Spuren.
Der meiste Staub fällt in der Stadt an, dort wo wenig Grün ist. Je älter das Haus, desto mehr Staub entsteht. Je mehr Personen in einem Haushalt leben, desto mehr Staub. Kinder, Raucher und Haustiere erhöhen ebenfalls die Staubmenge.
Problematische Bestandteile im Haus sind vor allem schwerflüchtige Stoffe wie Insektengifte, Weichmacher aus Kunststoffen, Möbeln und Baustoffen, Holzschutz- oder Flammschutzmitteln. Sie lagern sich an den Staubteilchen an und sind oft über Jahrzehnte hinweg noch nachweisbar. Wer wissen möchte, ob seine Wohnung mit solchen, möglicherweise krank machenden Substanzen belastet ist, kann seinen Hausstaub bei der Stiftung Warentest in Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Bundesamt analysieren lassen.
(Adresse: Stiftung Warentest, Stichwort "Umweltanalyse", Postfach, 10773 Berlin). Martin Rosenberg
Generationenwechsel bei Staubfilter-Beuteln von Swirl ...
Saubere Luft und längere Saugkraft mit Swirl® MicroPor®
schluckt vorne wohl was er findet, bläst aber hinten nicht nur Luft sondern auch feinste Staubpartikel wieder raus. Oder dies: Obwohl der Beutel noch gar nicht voll ist, zeigt das Signal schon rot und der Appetit des Saugers lässt deutlich nach. Swirl ist beiden Problemen auf den Grund gegangen und hat eine zukunftsweisende Lösung entwickelt: Einen neuen Staubfilter-Beutel, der jetzt nach und nach die alte Generation ersetzt. Sein Name: Swirl MicroPor. Seine Leistung: Saubere Abluft und länger anhaltende hohe Saugkraft.
Swirl MicroPor
zeichnet sich aus durch einen neuen Material-Aufbau mit zwei unterschiedlichen
Filterschichten. Die erste, besonders dicke Faserschicht hält mittelgroße bis
microfeine Partikel fest und schützt damit die nachfolgende Microfilterschicht
vor dem Verstopfen. Diese Microfilterschicht hält feinste Staubpartikel von 0,3
bis 0,5 µ zurück. Zum Vergleich: Diese Partikel sind cirka 200 mal kleiner als
der Durchmesser eines menschlichen Haares (1 µ = 1/1000 mm).Damit filtert Swirl
MicroPor Feinststaub mehrfach besser als
bisherige Staubfilterbeutel. Außerdem hält die hohe Saugkraft deutlich länger
an.
Aufgrund des neuen Filtermaterials sehen
Swirl MicroPor Staubfilter-Beutel auch anders aus
und fühlen sich anders an als bisherige
Staubfilter-Beutel. Abgestimmt auf unterschiedliche
Leistungsanforderungen der Geräte ist Swirl
MicroPor in zwei Varianten auf dem Markt zu
haben: als Swirl MicroPor
Super Filtration mit weißem, weichem Außenpapier sowie als Swirl
MicroPor® plus Power Filtration, ganz
aus weißem, weichem Hightech-Vlies
TV-Held lässt Feinstaub verschwinden ...

Man niest, atmet schwer, bleibt standhaft wie im Nebel stehen und fühlt sich danach richtig schmutzig: Langes Staubsaugen ist bisher kein Vergnügen. Zwar schluckt der Sauger vorne, was er findet, aber hinten wird feinster Staub mit der Abluft wieder herausgeblasen. Mit diesem aufgewirbelten Staub ist in Zukunft Schluss, verspricht die neue Staubbeutel-Generation Swirl MicroPor von Melitta, die es seit September im Handel gibt. Das neu entwickelte Filtermaterial besteht aus zwei unterschiedlichen Schichten und hält sogar feinsten Staub im Beutel fest. Einmal eingefangen können selbst mikrofeine Staubpartikel mit einem Durchmesser, der 200-mal kleiner ist als das menschliche Haar, nicht mehr entweichen. Gleichzeitig schützt eine dicke Faserschicht den Mikrofilter vor dem Verstopfen, so dass der Appetit des Staubsaugers deutlich länger erhalten bleibt. Im Werbefernsehen demonstrierte Swirl MicroPor seine Leistungskraft einem Millionen-Publikum. Insgesamt 466 mal war der neue Staubfilter-Beutel im September und Oktober als lustig animierter TV-Held zu sehen, der einem Hausmann das Staubsaugen erleichtert und zum Lob von Frau und Tochter verhilft.
